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Caritas-Sozialstation Göttingen: Mandy Röhse neue Teamleitung

Zu Abschied und Neustart kamen in Göttingen zusammen (von links): Frank Heerwig, Edelgard Lietzow, Mandy Röhse, Simone Lojda, Christiane Koch und Isabel Lubojanski.  Fotocredit: Johannes Broermann / cps
Zu Abschied und Neustart kamen in Göttingen zusammen (von links): Frank Heerwig, Edelgard Lietzow, Mandy Röhse, Simone Lojda, Christiane Koch und Isabel Lubojanski. Fotocredit: Johannes Broermann / cps

Göttingen (cps). In der Sozialstation Göttingen / Gleichen der Caritas Südniedersachsen stehen personelle Veränderungen unter dem Motto „Abschied nehmen und Neustart“. Caritas-Vorständin Isabel Lubojanski fasst die Entwicklung so zusammen: Während Christiane Koch, die seit Sommer 2025 zusätzlich das Lorenz-Werthmann-Haus (LWH) in Duderstadt verantwortet, nun vollständig dorthin wechselt, übernimmt in Göttingen eine neue Führungskraft zentrale Aufgaben.

Seit Anfang März leitet Mandy Röhse das Pflegeteam Göttingen und tritt damit die Nachfolge von Edelgard Lietzow an. Röhse ergänzt Annekatrin Fexer, die weiterhin dem Team Gleichen vorsteht. Als bisherige Stellvertreterin bringt Röhse langjährige Erfahrung aus der ambulanten Pflege mit. „Es ist eine spannende Herausforderung, selbst die Verantwortung zu haben“, sagt sie. Sie habe sich gut eingelebt und erlebe Unterstützung aus dem Kollegium.

Zum Team Göttingen gehören 36 Mitarbeitende, die täglich mehr als 220 Patientinnen und Patienten in deren häuslicher Umgebung versorgen. Röhse ist examinierte Altenpflegerin sowie Sozialassistentin für Haus- und Familienpflege. Die 45-Jährige absolvierte ihre Ausbildung an der Berufsfachschule der Malteser in Duderstadt und ist seit 2010 in der ambulanten Pflege der Caritas tätig. Für Simone Lojda, Geschäftsbereichsleiterin Altenhilfe und Pflege, ist die neue Leitung ein wichtiges Signal: Es sei ein mutiger Schritt, ein ganzes Team zu übernehmen und als neues Gesicht der Caritas in Göttingen aufzutreten.

Gleichzeitig unterstreicht Frank Heerwig, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe und Pflege, die strategische Bedeutung der Angebote: Ein zentrales Zukunftsthema sei, wie Menschen möglichst lange selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung altern können. Innovative Orte wie das LWH in Duderstadt spielten dabei eine wichtige Rolle, etwa durch Begegnungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote, die präventiv wirken.

Auch Edelgard Lietzow verlässt Göttingen in Richtung Duderstadt. Dort übernimmt sie gemeinsam mit Tina Otto die Ausbildungskoordination. Lubojanski betont die Bedeutung des Nachwuchses: Junge Pflegekräfte seien für die Zukunft des Verbandes entscheidend. Lietzow wolle dazu beitragen, Ausbildung in der Pflege attraktiver zu machen und die Vernetzung der Praxisanleitungen zu stärken, die bis zu knapp 30 Auszubildende in der Caritas Südniedersachsen begleiten.