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Kassels größter Biergarten eröffnet am 29. Mai

Das Sudhaus soll künftig mehr sein als nur ein Gastronomiebetrieb. Es versteht sich als Treffpunkt, als Bühne und als Erlebnisort – ein Platz, an dem Geschichte, Genuss und Gemeinschaft zusammenkommen. Foto: Kuke
Das Sudhaus soll künftig mehr sein als nur ein Gastronomiebetrieb. Es versteht sich als Treffpunkt, als Bühne und als Erlebnisort – ein Platz, an dem Geschichte, Genuss und Gemeinschaft zusammenkommen. Foto: Kuke

Kassel. Ein historischer Ort kehrt zurück ins Leben: Am Freitag, 29. Mai 2026, feiert das Sudhaus an der Hafenstraße seine Wiedereröffnung – und knüpft damit an die lange Tradition des ehemaligen Brauereistandorts an. Nach monatelanger Sanierung präsentiert sich das denkmalgeschützte Gebäude der früheren Herkules- und Binding-Brauerei als moderne Gastronomie- und Eventlocation mit besonderem Charakter. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das restaurierte Gebäude selbst, sondern ein ganzes Gesamtkonzept: Restaurant, Eventflächen und Kassels größter Biergarten mit rund 900 Sitzplätzen bilden künftig das Herzstück der Anlage.   

Drei Tage Eröffnungsfeier

Der Startschuss fällt am 29. Mai ab 15 Uhr mit einer großen Eröffnungsparty. Für die passende Atmosphäre sorgen DJ Mino sowie Saxofonist Gentleman Dee, der unter anderem aus internationalen Club-Settings bekannt ist. Live-Musik, offene Räume und ein neugestalteter Biergarten laden die Besucher dazu ein, das Sudhaus neu zu entdecken. Der zweite Abend, 30. Mai, steht ganz im Zeichen der großen Party: Mit der Formation Endtrax wird im Restaurant und unter freiem Himmel weitergefeiert. „Zweiter Abend, gleiche Mission: das Sudhaus feiern“ – so beschreibt das Team selbst das Konzept der Veranstaltung. Am 31. Mai richtet sich der Blick dann auf Familien und Genießer: Mit dem ersten Familienbuffet startet eine neue Reihe, die künftig regelmäßig angeboten werden soll und das Sudhaus auch im Alltag als Treffpunkt etablieren will. www.sudhauskassel.de


Aufwendige Sanierung mit großer Vision

Hinter dem Projekt steht der Kasseler Hotelier Thomas Nähler, der gemeinsam mit seinem Sohn Tim Louis das Areal entwickelt. Rund 2,7 Millionen Euro wurden zunächst in die Wiedereröffnung der Gastronomie investiert – insgesamt sollen es langfristig rund 14 Millionen Euro werden. Die Bauarbeiten erwiesen sich dabei als komplexer als gedacht. „Wir mussten hier kernsanieren“, wird Nähler in Berichten zitiert. Erhalten geblieben ist dennoch der industrielle Charme mit Backstein, hohen Decken und historischen Kupferkesseln, die heute Teil des gastronomischen Konzepts sind. Neben Restaurant und Biergarten sieht die Planung auch einen Hotelbetrieb mit insgesamt rund 65 Zimmern vor, der perspektivisch weiter ausgebaut werden soll.

Vom Traditionsstandort zur Eventlocation

Das Sudhaus blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude als Teil der Brauereianlagen an der Hafenstraße errichtet. Nach Jahren des Leerstands und mehreren Zwischennutzungen lag das Gelände zuletzt brach – ehe nun neues Leben einzieht. Mit der Wiedereröffnung wird das Sudhaus nicht nur gastronomisch neu positioniert, sondern auch als Veranstaltungsort etabliert. Konzerte, Feiern und Events sollen künftig regelmäßig stattfinden – eine Open-Air-Bühne, die aus einem umgebauten Eisenbahnwaggon entstanden ist, unterstreicht diesen Anspruch.

Treffpunkt für Kassel

Das Konzept setzt bewusst auf Offenheit: Alle Bereiche – vom Restaurant über Eventräume bis zum Biergarten – sind zum Start zugänglich. Damit entsteht ein Ort, der sowohl für große Feiern als auch für alltägliche Begegnungen gedacht ist. Das Sudhaus soll künftig mehr sein als nur ein Gastronomiebetrieb. Es versteht sich als Treffpunkt, als Bühne und als Erlebnisort – ein Platz, an dem Geschichte, Genuss und Gemeinschaft zusammenkommen. Mit der dreitägigen Eröffnung wird genau das erlebbar: feiern, entdecken, zusammenkommen. Oder, wie es im Programm anklingt: ein Abend – beziehungsweise ein ganzes Wochenende – „an dem man das Haus wieder erlebt“.