Göttingen/Frankfurt. Die designierte Göttinger Oberbürgermeisterin Onyeka Oshionwu (Bündnis 90/Die Grünen) ist in der Frankfurter Paulskirche mit dem „TALISMAN für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ ausgezeichnet worden. Die Deutschlandstiftung Integration würdigte damit ihr Engagement für Vielfalt, Integration und gesellschaftliche Teilhabe.
Neben Oshionwu erhielten vier weitere engagierte Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, Yannick Bares, Maria Helmis-Arend, Stephanie Rikl und Henriette Reker, die Auszeichnung. Die Festrede hielt Entertainer Hape Kerkeling. Die Laudationen übernahmen der ehemalige Bundespräsident und niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, der zugleich Vorsitzender der Stiftung ist, sowie drei Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Die 1993 in Göttingen geborene Grünen-Politikerin Oshionwu war zuletzt ehrenamtliche Bürgermeisterin der Stadt. Bei der Stichwahl am 27. September setzte sie sich mit rund 63 Prozent der Stimmen gegen den CDU-Kandidaten Ehsan Kangarani durch. Zum 1. November soll sie das Amt der Oberbürgermeisterin übernehmen. Damit erhält Göttingen erstmals eine grüne Spitze der Stadtverwaltung.