Zu dem Angriff auf einen 23-jährigen Göttinger erklärt SPD_Oberbürgermeisterkandidat Dr. Florian Dinger: „Es ist schrecklich, dass ein junger Mensch nach einer anscheinend politisch motivierten Auseinandersetzung am Wochenende lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus liegt. Meine Gedanken sind bei ihm, seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden. Die Ermittlungen laufen, deshalb verbieten sich für mich auch vorschnelle Urteile. Ungeachtet dessen ist es aber nicht zu tolerieren, wenn politische Auseinandersetzungen in Gewalt umschlagen. Diese Tat muss daher – ungeachtet der Hintergründe – alle Demokratinnen und Demokraten wachrütteln. Genauso sage ich aber auch deutlich: Aufklärung ist Aufgabe von Polizei und Justiz, nicht anonymer Internetplattformen. Wer Namen, Fotos oder Adressen veröffentlicht, gefährdet Menschen und erschwert am Ende möglicherweise die Arbeit der Ermittlungsbehörden. Wir brauchen Aufklärung, keine digitale Selbstjustiz. Göttingen ist eine weltoffene, tolerante und demokratische Stadt. Damit das so bleibt, dürfen wir bei politischer Gewalt nicht wegschauen und müssen als Stadtgesellschaft jetzt umso mehr zusammenstehen. Hass und Gewalt dürfen in unserer Stadt keinen Raum haben.“
"Diese Tat muss wachrütteln"
Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Florian Dinger. Foto SPD
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