Kirche einmal anders erleben. Genau das gelingt der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Sooden-Allendorf mit ihren besonderen Gottesdienstformaten. Pfarrer Hubertus Spill blickt auf die aktuellen Entwicklungen: „Von Januar bis Ende Juli dieses Jahres wurden bereits mehr als 8.200 Besuche gezählt. Das sind rund 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.“
Hinter dieser Zahl stehen vor allem viele, ganz unterschiedliche Erlebnisse. Beim Schlagergottesdienst mit G.G. Anderson kamen rund 900 Menschen zusammen, „König der Löwen“ lockte zahlreiche Familien in die Kirche, und auch die Gottesdienste rund um Queen und Udo Jürgens sorgten für volle Reihen. Daneben fanden klassische Formate ebenso ihren Platz. Der Konfirmationsgottesdienst gehörte beispielsweise ebenfalls zu den besonders gut besuchten Veranstaltungen.
Gerade diese Mischung scheint das Erfolgsrezept zu sein. Musik, bekannte Geschichten und Themen werden mit Gemeinschaft und christlicher Botschaft verbunden. Dabei erreicht St. Crucis längst nicht nur Menschen aus Bad Sooden-Allendorf: Bei einigen Gottesdiensten nahmen die Gäste im Durchschnitt Anfahrtswege von fast 30 Kilometern auf sich.
„Die Zahlen zeigen, dass Menschen Glauben nicht nur hören, sondern erleben möchten“, fasst Spill die Entwicklung zusammen. Besonders erfreulich ist für ihn, dass Familien- und Musicalformate auch jüngere Besucher ansprechen.
Dass das Konzept ankommt, zeigen außerdem die Rückmeldungen aus rund 1.500 Besucherbefragungen. Viele Veranstaltungen erreichen bei der Zufriedenheit Werte nahe der Höchstnote. Für Spill ist damit klar, warum sich die Erlebniskirche so gut entwickelt: „Musik, Gemeinschaft, Kreativität und christliche Botschaft bilden dabei eine starke Verbindung.“ Und genau diese Mischung dürfte auch künftig für viel Leben in St. Crucis sorgen.